Aktuelles
Mit Ende dieses Jahres beenden wir auch die Reisen zu den Instrumenten Tielkes. Dabei danken wir der Schweizer/Hamburger Stiftung, die uns dabei so großzügig unterstützt hat. Ohne deren Zuwendung hätten wir die Untersuchung der in so vielen Ländern verstreuten Werke Tielkes noch lange nicht abschließen können.
Noch ein weiteres Glück war uns beschieden: Fast fünf Wochen lang konnten wir unter den komfortabelsten und großzügigsten Bedingungen in der Villa einer amerikanisch-italienischen Stiftung an der Riviera Levante, nur wenig östlich von Genua, an den Texten zu Joachim Tielke arbeiten. Auf diese Möglichkeit hatte uns Kerala Snyder, die wunderbare Buxtehude-Biographin, aufmerksam gemacht. Museumsfreunde haben unsere Bewerbung erfolgreich unterstützt.
Das Werkverzeichnis Tielkes umfasst nun 174 Nummern, darunter auch eine Reihe von stark veränderten bzw. unvollständig erhaltenen Instrumenten. Hinzu kommen noch wenige originale Zettel Tielkes, die sich in nicht-originalen Instrumenten befinden.
Das Bild über die Arbeitweise Tielkes, über seine Zusammenarbeit mit Handwerkern innerhalb und außerhalb seiner Werkstatt wird jetzt immer deutlicher. Dazu tragen auch die historischen Forschungen über die Bildvorlagen zu den emblematischen und mythologischen Darstellungen auf den Instrumenten bei; B.H. hat intensiv in den Hamburger und auswärtigen Bibliotheken gearbeitet, wichtige Funde bestätigen ihre Mühen. Auch bei den Schnitzern der Köpfe glauben wir schon ein wenig mehr Klarheit zu gewonnen zu haben.
Mit einem namhaften Verleger haben wir Gespräche über die Veröffentlichung unserer Arbeit geführt und seine erste Kalkulation unseres opus magnum erhalten. Nun hoffen wir den erforderlichen Druckkostenzuschuss zu finden. In zwei Jahren, wenn es klappt, ist alles gedruckt.
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